Retro Spiele Konsole

Mit dem Raspberry Pi kann man vieles machen. Das erste was ich damit angestellt habe war, ihn in eine Retro- Spielekonsole zu verwandeln.

Das geht einfacher als man denk. Emulationen für die gängigsten Systeme  gibt es schließlich in Hülle und Fülle. Wenn man es sich ersparen möchte jedes System für sich herunterzuladen und zu installieren, dann kann man sich des RetroPi- Projektes bedienen. Die Software bietet ein Bündel der beliebtesten Systeme und läßt sich dank eines vorbereiteten Shell- Scriptes weitgehend automatisch installieren. Anleitung und Script gibt es hier.

Wenn man sein RPI mit dem Internet verbunden hat kann man alles damit, von der Shell aus erledigen. Ansonsten kann man das auch über eine SSH- Verbindung  machen. Wie man das geht, steht da im Blog.

Die Installation dauert eine Weile. wenn alles fertig ist wird man noch darauf aufmerksam gemacht, dass man für einige der Systeme noch die passenden BIOS’e benötigt (die ROMS mit dem jeweiligen Betriebssystem). Selbstverständlich sind die genauso wenig in den Paketen enthalten wie die Spiele (Copyright’s). 

Wenn das Script fertig ist, wechselt man in sein Home- Verzeichniss, das geht so:

cd ~

Dort sollte nun der Ordner RetroPi liegen. Die darunterliegende Verzeichniss Struktur ist selbsterklärend. Laut der Ordnerliste im Verzeichnis ROMS werde die Folgenden Systeme emuliert:

Emulierte Systeme:

amiga atari5200 c64 fds genesis mame-mame4all neogeo pcengine sega32x videopac
amstradcpc atari7800 coco gamegear intellivision mastersystem nes ports segacd wonderswan
apple2 atari800 dragon32 gb macintosh megadrive ngp psp sg-1000 wonderswancolor
arcade atarilynx dreamcast gba mame-advmame msx ngpc psx snes zmachine
atari2600 atarist fba gbc mame-libretro n64 pc scummvm vectrex zxspectrum

 

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SSH

SSH (Secure Shell). Mit UNIX Systemen kann man damit Verbindung zur Shell eines anderem Computers herstellen der im Netzwerk (LAN) angemeldet ist und ihn damit – gewissermaßen – fernsteuern.

SSH ist mein vorsichtiger Einstieg in das ‚Netzwerken‘. Anlass war mein kürzlich erstandener Raspberry Pi 3. In Ermangelung eines Zweit- Monitors habe ich mich einfach mit der hier beschriebenen Methode in die Kommandozeile meines RPI eingeloggt. Das geht so:

Ich habe eine fritzBox und ein Mac Book. Den RPI verbindet man mit einem Patchkabel direkt mit der fritzBox. Nach ein paar Sekunden sollte die Box den RPI erkennen. Die IP- Adresse kopiert man sich und wechselt dann in die Shell seines Client- Computers (in meinem Fall also mein Mac Book). Die SSH Verbindung stell man so her:

ssh pi@ip-adresse_hierher_kopieren

Vor dem ‚@‘ steht der username und dahinter die IP- Adresse die der Router – in meinem Fall die fritzBox –  dem RPI im Netzwerk zugewiesen hat.

Wenn die Verbindung hergestellt wurde, wird das Password abgefragt. Wie auf raspberry.org beschrieben sollte das ‚raspberry‘ lauten. Nach der Eingabe findet man sich in der Shell des RPI.

Das war es!

 

H2 Datenbank

Mein Einstieg in die Datenbank Programmierung mit Java. Momentan wird gelernt. Der Text der jetzt folgt, gibt meine Erfahrungen im Lernprozess stichwortartig wieder. Ich möchte schließlich nix vergessen….

Abstrakt

Früher hat man sich eine Datenbank selbst gebastelt. Heute gilbt es fertige Lösungen. Das macht Sinn, mann muss ja schließlich nicht immer wieder das Rad neu erfinden. Eine dieser Lösungen bietet die Hypersonic 2 –  Database Engine (H2) . Dieser Artikel beschreibt meine ersten Schritte – learnin by doing – mit dieser Lösung. 

Voraussetzungen

Ich arbeite mit:

  • Mac OS X 10.7.5 bzw Android Studio 2.0 (JRE 1.6.0.65)
  • java version 1.8.0_66
  • Java(TM) SE Runtime Environment (build 1.8.0_66-b17)
  • h2- Engine Version 1.4.191 (2016-01-21), Beta
  • Version: Mars.1 Release (4.5.1). Build id: 20150924-1200

Alle externen Links wurden zuletzt aufgerufen am: 03.05.2016

Installation

H2 ist eine leichtgewichtige Engine in Java/ für Java. Man bekommt Sie Dort. Nach dem Download liegt der Ordner “h2” im gewählten Verzeichnis.

Eine ausführliche Einführung wie man H2 für eigenen Projekte nutzen kann gibt es bei javabeginners. Dort steht vieles, aber nicht wie man die Engine installiert und in den CLASSPATH (OS X) oder den BUILDPATH (Eclipse unter OS X) einbindet. Ich habe das so gemacht:

Falls man mit Eclipse arbeite:
Die jar- Datei der H2- Engine muss in den Build- Path eingetragen werden.
Ich habe die Engine geladen und in einem mir genehmen Verzeichnis abgelegt[1]. Als nächstes ein neues Projekt in Eclipse angelegt und Project -> Properties -> Java Build Path aufgerufen, AddJar’s gewählt und  den Pfad in ich den Ordner “h2” abgelegt habe eingetragen.

Das reicht dann schon um loszulegen und einen ersten Beispiel Code zu testen.

Bildschirmfoto 2016-04-19 um 12.36.16

[1] Es ist egal welches Verzeichnis man wählt, möchte man seine Java- Umgebung aber sauber halten, dann geht man am besten wie unter Falls man von der Kommandozeile aus arbeitet beschrieben vor.

Falls man von der Kommandozeile aus arbeitet:

Zusätzliche Klassen sucht java in /Library/Java/Extensions bzw. im Heim- Verzeichnis des angemeldeten Nutzers unter ~/Library/Java/Extensions. Klassen (egal in welchem „Aggregatzustand“  *.java/ *.class oder *.jar)  die jedem Java- Programm das man schreibt  zur verfügung stehen sollen, kopiert man dorthin.

Findet java die *.class Datei nicht, sucht es nach dem Quellcode – also der *.java Datei – und kompiliert die. Selbstverständlich werden auch  *.jar Archive durchsucht.

Ich habe also die  Datei h2-1.4.191.jar in das oben erwähnte Verzeichnis kopiert.

Falls man mit Android Studio arbeitet:

  • Maven
    File-> Project Structure -> App -> Dependencies wählen:

Screen Shot 2016-06-29 at 1.27.48 PM

Dort dann auf „+“ klicken und 1 Library depenency wählen:

Screen Shot 2016-06-29 at 1.30.43 PM

Im Suchfeld gibt man dann „h2“ ein und die Library wird eingefügt. Man kann nun damit arbeiten.

Anmerkung: Im Hintergrundfenster kann man sehen, dass die Library schon eingefügt worden ist.

  • Lokales *.jar
    Einfach im Projektordner in libs/ die *.jar einfügen. Das war es.

Die Maven– Variante hat nicht immer funktioniert. In meinem SimpleLitaratureDB hat der Compiler beim erstellen des Gradel einen Fehler gemeldet. Variante 2, lokales *.jar hat anstandslos geklappt.

Die Datenbank (programmatisch) benutzen

Ein erster Test
Um zu testen ob der Treiber richtig installiert wurde habe ich dann Beispiel- Code von javabeginners übernommen und  leicht abgeändert. Alles weiter ist im Code- Beispiel kommentiert:

  • Beispiel Code einfügen => H2_Test.java

Wenn der Code läuft und in der Shell „OK“ ausgegeben wird, dann ist alles richtig installiert und man hat eine leere Datenbank zum experementieren.

Struktur einer relationaler Datenbank
Ich setze voraus dass das Prinzip einer relationen – Datenbank bekannt ist. Die Beschreibung würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Aber, in aller Kürze: Man stellt sich solche Datenbanken einfach als eine Sammlung von Tabellenbättern  vor, bei dem jede Zelle mit einer Zelle eines anderen Tabellenbalttes in Beziehung stehen kann. Daher der Namens Zusatz relational.

SQL- Abfrage
H2 lässt sich komplett mit SQL– Statements steuern. Grundsätzlich geht das so:

  • Conection object instanzieren (=Verbindung mit der Datenbank herstellen)

    Class.forName(„org.h2.Driver“);
    Connection conn = DriverManager.

    // Open DB. If not present, create one
    // Parameters: Driver name (jdbc:h2 + Pathname + username + pwd)

    getConnection(„jdbc:h2:~/Documents/Java/0_Eclipse_Projects/H2_Test/FirstDB“, „“, „“);

    System.out.println(„OK“);

  • Über die Klasse PreparedStatement mittels SQL die Datenbank füllen, abfragen oder verändern.Instanzen der Datenbank- Klasse (in diesem Beispiel conn) übergibt man mittels der Methode prepareStatement einen String mit einem beliebigen SQL- Statement. das Rückgabe Objekt  (im Beispiel selectPreparedStatement) enthält eine vor- kompilierten Version dieses Strings. Über die Methode  executeQuery() die man auf dieses Objekt anwendet erhält man das Ergebnis der Anfrage :

    PreparedStatement selectPreparedStatement = null;
    selectPreparedStatement = conn.prepareStatement(sqlString);
    ResultSet rs = selectPreparedStatement.executeQuery();

     

  • das Ergebnis lässt sich mittels der Methode next() abfragen:

     while (rs.next()) {…}

    Methoden von ResultSet:
    z.B. rs.getInt(„Spalte“);

    Wichtig zu Wissen! Das Ergebnis von ResultSet stellt man sich am besten als Tabelle vor. Die Anzahl der Spalten hängt von der Art der Abfrage ab und muss nicht mit der Anzahl der Spalten der abgefragten Tabelle übereinstimmen. Die Anzahl der Zeilen kann beliebig sein und entspricht der Anzahl der passenden Ergebnisse der Abfrage.

    Wenn ResultSet keine Ergebnisse enthält, dann kann man das herausfinden indem man die Methode isBeforeFirst() aufruft. Normalerweise wird der Cursor in der Ergebnistabelle vor der ersten Zeile platziert. Dann ist isBeforeFirst() war (true). Wenn nicht, wenn es also kein Ergebnis gab, dann kann der Cursor auch nicht vor einer solchen Zeile stehen. Die Methode liefert dann ein nicht wahr= false.

    ResultSet rs=newResultSet();
    if(!rs.isBeforeFirst()) System.out.println(„Kein Ergebniss gefunden“);

 

 

Nützliche Links

H2 API 
Klassen und Methoden der H2- Engine im Überblick.

RazorSQL
Ein Tool zum erstellen, manipulieren und betrachten von JDBC- basierenden Datenbanken (dazu zählt natürlich auch H2).

SQL- Tutorial
SQL (Structured Query Language) sollte man ansatzweise beherrschen, damit man mit der H2– API auch umgehen kann. Hier findet man einen ersten Anlaufpunkt für weitere Recherchen.

Begriffe

API
Application Programing Interface

JDBC
Java Datebase Conectivity. Ist eine API zur Datenbank Anbindung. Das Gegenstück in der Windows- Welt ist ODBC. JDBC kann einen Treiber verwenden um damit zu kommunizieren.